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Freitag, Februar 01, 2019
Samstag, Januar 26, 2019
Mittwoch, Mai 16, 2012
das fest
Es ist einfach zuviel zu tun. Mehr als 90 Gäste am Samstag. Das Orgelkonzert vorbereiten, die Gästebegrüssung, das bunte Programm am Abend. Den Sekt besorgen. Die Organisten zu den Stücken befragen. Wer kommt wann an? Heute abend schon die erste Freundin die aus Hamburg kommt, morgen meine Eltern, Freunde. Hier Linsen mit Spätzle essen, am Freitag Maultaschen. Das Wetter spielt nicht richtig mit. Es ist kalt und regnet immer wieder..., aber alles wird wunderbar werden!
Montag, Mai 07, 2012
ein Blick
Apriltag mit Regengüssen und dampfender Sonne. Viele Rosen gehen noch ein, einige blühen schon: Baron Girod de l´Ain, Rose de Resht, Christopher Marlowe. Die Schwertlilie blüht auch. Die neuen Goldfische wagen sich langsam hervor, aber sobals wir näher kommen flüchten sie unter das Pflanzgefäss. Das Shirt-Aussuchen für den Chor hat nun so viele Stunden gedauert, so viele Varianten erfordert und noch mmer sind nicht alle zufrieden, ich suche jetzt einfach eine Mischung aus die mir gefällt und bestelle morgen. So gefällt es wenigstens mir und einigen entscheidenden Leuten... jetzt lese ich meinen fürchterlichen Roman weiter. Gute Nacht.
Donnerstag, Mai 03, 2012
in der sonne
Kalte Sonne auf einem schwarz-weiss-Foto. So ähnlich ist es hier gerade. Kann noch bis Montag ein paar freie Tage geniessen. In der Wohnung unter uns wird heftig gebohrt und gehämmert. Gleich muss ich rüber in den T-Shirt-Laden um Probeshirts für den Chor zu holen. Die Größen sollten schon stimmen. Nun brauche ich noch Vorlagen für die Bedruckung. Auf die pinken und orangenen Shirts kommen Violin- oder Bassschlüssel, Noten oder Notenzeichen. Wieder einmal ein Kompromiss, aber es könnte gut aussehen. Für das Festival in Saarbrücken muss die Beleuchtung bestimmt werden, aber darum muss ich mich Gott sei Dank nicht kümmern. Wir fahren alle zusamen mit dem Bus. Hotel ist bestellt. Auftritt ist am Samstag beim zweiten Konzert als zweiter Chor. Ideal. Die Choreographien stimmen und wir haben noch ein paar Proben um alles perfekt zu machen. Die Texte sitzen auch einigermaßen. Es ist ganz erstaunlich wie weit wir schon gekommen sind. Ich kann mich noch gut an die vorherigen Programme erinnern bei denen es bis zum Schluss immer wieder gehapert hat.
Montag, April 09, 2012
feiertag
den halben tag damit verbracht die böden zu wischen. einmal im jahr die kalkige lauge aufbringen bedeutet; zimmer leerräumen, teppiche und kuhfell zusammenlegen, stehlampen und tische, stühle und anderen krimskrams verstauen. staubsaugen. und wenn alles wieder getrocknet ist, muss alles wieder zurück an seinen platz. jetzt riecht es überall nach dem putzmittel und die fenster müssen geschlossen bleiben weil es regnet. A spielt das agnus dei aus der h-moll-messe auf der orgel. ich lese einen englischen krimi von peter james. heute abend noch zu jon und dieter. hätte viel mehr lust auf einen faulen abend. die neuen goldfische haben sich immer noch unter dem pflanzkorb versteckt. wahrscheinlich ist auch das wasser noch zu kalt. die neue seerose wächst aber schon und die sumpfdotterblume blüht tapfer gelb gegen das grau überall. es sind noch mehr pflanzen erfroren als gedacht. nächsten samstag werde ich auf dem markt ersatz beschaffen. eine klebsame habe ich bestellt. von den orangenblüten versuche ich stecklinge zu machen, die beiden großen pflanzen scheinen auch einzugehen. also eher triste stimmung und morgen beginnt wieder eine arbeitswoche....
Samstag, April 07, 2012
Samstag
Gestern abend eine wirklich grandiose Aufführung der h-moll Messe von Bach. Die Stuttgarter Kantorei (90 Sänger) so gut wie nie. Laut und leise, schnell und langsam. Perfekt ausgewogen. Das Orchester, die Solisten. Wunderbar. Während ich dies schreibe spielt A das Agnus Dei auf der Orgel und die Sonne bricht durch die grauen Wolken.
Danach gab es zu viel von dem guten Riesling und mein Schädel dröhnt, dabei ist heute Abend das große Fest und ich muss singen. Nachher noch zu einer letzten Probe zu Marius. Es sind ja nur zwei Lieder....
Sonntag, März 25, 2012
am morgen
A spielt Orgel; Händel, Grieg, Bach. Die Sonne strömt durch die Räume mit warmem Glanz. Ich suche nach neuen Pflanzen für den Balkon. Werde es noch einmal mit pittosporum tobira nana versuchen. Die Choysien sind wohl eingegangen, neue nicht lieferbar. Leere Töpfe stapeln sich auf der Schattenseite des Balkons. Die müssen dann alle runter in den Keller. Es blüht wenig, nur ein paar verirrte Hornveilchen und andere in den Kaliber. Tageetes haben sich selbst ausgesät, nicht erfroren. Bin angeschlagen, der Schnupfen geht mal wieder nicht weg. Vielleicht doch eine Allergie. Keine Lust das untersuchen zu lassen. Der Bart spriesst, da werde ich morgen früh viel zu tun haben. Viele Zusagen für unser Fest. Es werden wohl doch knapp 80 Personen. Herrlich. Jetzt wieder raus, die Hände im Dreck und dann einen Becher Kaffee, auf den frisch renovierten Gartenmöbeln. Text lernen. Roter Mohn.
Dienstag, März 20, 2012
dienstag
Heute abend gehts ins Kino: "Shame" mit Michael Fassbender. Mal sehen, die Kritiken waren eher gemischt, aber der Mann ist sehr erotisch. Morgen in die Oper "Luisa Miller" von Verdi. Auch da eher gemischte Kritiken. Nur billig an Karten gekommen, weil die Vorstellung so schlecht gebucht ist. Die Handlung scheint ziemlich verwirrend. Hab noch schnell versucht mir das anzulesen. Basiert auf Kabale und Liebe von Schiller, das ich auch nie gelesen oder gesehen habe. Schiller ist nicht so mein Fall.
Der Frühling macht einen neuen Anlauf. Die Rosen wollen es jetzt wissen und treiben aus. Am Wochenende die Balkonmöbel abgeschliffen und lasiert und das Fass restauriert. Es hat jetzt einen Plastikeinsatz und wartet auf neue Fische. Eine neue Seerose muss auch her. Kaum Amselgesang, die sterben hier alle an irgendeiner Krankheit. Es soll Jahre dauern, bis der Rest immun ist. Immerhin gibt es so auf dem Balkon keine Verwüstungen und vielleicht trauen sich auch die Meisen endlich ein Nest zu bauen.
Freitag, März 16, 2012
A Clockwork Orange
Anthony Burgess - Uhrwerk Orange
Heute Karten für die nächste Premiere im Theater der Altstadt besorgt. Den Roman muss ich vorher noch einmal lesen. Es ist schon viele Jahre her, 30?
Zum Inhalt:
Nur ein kleines bisschen Horrorshow...
Gewalt macht Spaß!, meint der vierzehnjährige Alex, der mit seiner Bande, den „Droogs“ durch die Straßen einer Großstadt der Zukunft zieht. Sie stehlen, prügeln, vergewaltigen, killen. Nacht für Nacht brechen sie auf zum „Tollschocken“ wie sie die Gewaltexzesse in ihrer Slangsprache, dem „Nadsat“, nennen. Wenn Alex die Neunte des großen „Ludwig Van“, vierter Satz hört, stellt er sich vor, wie er in Gesichter tritt und Frauen schändet.
Eines Tages wird Alex von seinen Droogs verraten und landet im Gefängnis. Er stellt sich als Versuchsobjekt für ein neues Rehabilitationsprogramm für Schwerverbrecher, der „Ludovico-Technik“, zur Verfügung. Im Rahmen einer zweiwöchigen Behandlung wird er durch Gewaltvideos konditioniert. Mittels Gehirnwäsche wird er zu einer programmierten Maschine, einer Aufzieh-(Clockwork-) Orange, die nur noch Gutes tun kann, umgemodelt. Als Belohnung für die staatlich gelenkte Umerziehung winkt die Freiheit.
Die Regierung jubelt, das Verbrechen scheint besiegt. Doch das Gute ist damit nicht eingetreten.
Wie hoch ist der Preis für die Schaffung von Frieden? Was ist der Friede wert, wenn sich der Mensch nicht mit seinem freien Willen dafür entscheiden kann? Ist diesem erzwungenen Frieden Gewalt, zu der sich der Mensch bewusst entschieden hat, vorzuziehen?
Anthony Burgess bedient sich der Methode der Science Fiction, um diese Fragen zu verschärfen. Er erweitert die „therapeutische“ Gewaltausübung vom Körper auf die Psyche. Die Folgen sind fatal...
grün
der Frühling ist ausgebrochen. 20,8° C Grad! Die Türen offen, die Sonne überall. Die Rosen beginnen zu spriessen. Meine Noten sind endlich gekommen. 9 Euro für zwei kopierte Seiten. Eigentlich eine Frechheit, aber ich bin froh, dass ich sie endlich habe. Oscar Strauß. Warum soll eine Frau keine Verhältnis haben.
Samstag, Februar 25, 2012
Sonnabend
Eine Umarmung am Morgen. Anscheinend unter der Dusche. Bis halb elf geschlafen, die Zeitung nach oben geholt, viel Kaffee, ein Frühstücksei, A übt Orgel für den Gottesdienst morgen, die Sonne taucht die Wohnung in grelles weiß, Einkaufszettel schreiben denn der Kühlschrank ist leer.
Der neue Italiener an der Straßenecke ist nicht mehr so billig und heimelig, hat aber gutes Essen. Kein eiskalter Orvieto mehr auf der Karte.
Freitag, Februar 24, 2012
die woche
ein photo über freundschaft und nähe.
15° Grad, richtig frühlingshaft, aber dem Wetter ist nicht zu trauen. Noch nie ist auf dem balcon6 so viel zerstört worden. das fass mit den goldfischen und das seerosengefäß sind vom frost zerborsten. die meisten rosen sehen aus als wenn sie entweder ebenfalls erforen oder vertrocknet wären. beginne kräftig zu giessen, das geht sogar im t-shirt. jetzt steht grade die balkontür weit offen und lässt die herrliche luft herein. die woche war fürchterlich, brauche schlaf, schlaf und schlaf.
die bestellten noten sind noch immer nicht gekommen. langsam wird es knapp wenn ich das noch zu dem einen geburtstag singen will. immerhin war die normale chorprobe schön, obwohl wir etwas wegen einiger scharf-herber stimmen unternehmen müssen. zumindest sollten die kein schlaflied singen dürfen.
sonntag gehts zum wintergrillen. waren jetzt ein paar jahre nicht dabei. wird sicher unterhaltsam. mittwoch premiere von nathan der weise. etwas zwiespältig jetzt im nachhinein. kann aber nicht sagen warum. jetzt ist der kaffee fertig. weiter im text.
Sonntag, Februar 19, 2012
back from Hamburg
zurück aus Hamburg. Viel zu schnell. Gar nicht richtig in der Stadt gewesen. Hier wartet die Wäsche, die Sonne scheint grell herein, der zerborstene Kübel leckt. Hektische Suche nach einem neuen Bundespräsidenten. Der Fernseher läuft nebenbei. Schlimmer kanns ja nicht mehr werden. In einem Einkaufswagen den Ringfinger der rechten Hand gestaucht oder gezerrt. Jedenfalls tuts höllich weh, aber beim Tippen scheine ich den sowieso immer auszulassen. Irgendwo muss noch Salbe sein. Schnell noch einen workshop für Saarbrücken aussuchen, für das Festival Anfang Juni. Blöd wenn man sich schon jetzt entscheiden muss. Am liebsten gleich wieder aufs Sofa und den Anne Holt - Krimi weiterlesen. Entführung der amerikanischen Präsidentin in Norwegen. Klingt absurd, aber was ist schon absurd. Gut geschrieben und spannend. Hatte noch nie etwas von der Dame gelesen. Kaffee. Und morgen wieder eine normale Arbeitswoche. Nicht schön. Zu viel im Kopf.
Mittwoch, Februar 08, 2012
ecke
immer noch kalt. gestern hats dn ganzen tag geschneit. die goldfische sind bestimmt eingefroren und werden diesen winter nicht überleben. der seerosentopf hat sich ausgebogen. hoffentlich platzt der nicht. in hamburg wird die alster mit duden bestückt. bin nächste woche da, vielleicht ist zeit für einen spaziergang über die außenalster.
Freitag, Februar 03, 2012
concentrate
lohnt sich bestimmt dieses Photo anzuklicken, schöne Beinbehaarung hat was und quasi hinter dem Sofa zu stehen und heimlich zu beobachten was da vor sich geht... verlockend.
immer noch große Kälte. Heute früh minus 12° C Grad. Der Frost ging sofort durch meinen Mantel durch und der viertelstündige Weg zum Büro war kein Vergnügen. Jetzt strahlt die Sonne vom Himmel und taut die Erde in den Töpfen draussen. Es soll noch einige Tage so weiter gehen. der Frühling ist noch fern. Die Zigaretten schmecken auch nicht so doll. Heftiges Ziehen und schnell wieder ins Warme.
Sonntag Auftritt. Montag offene Sitzung die ich noch vorbereiten muss. Vielleicht gibt es ein paar neue Ideen. selten so viel Begeisterung gespürt. Besonders die neuen Sänger sind ganz enthusiastisch. Hoffentlich mögen sie die Auswahl und die Texte, viel mehr haben wir ja noch gar nicht. es scheinen aber Vorschläge zur Choreographie und zu Zwischentexten zu kommen. Auch zur Bühnenkleidung.
Dienstag, Januar 31, 2012
bettwärme
es wird immer kälter. ein wenig schnee am morgen, dann viel grau und eisige luft. jetzt ins bett. ich liebe diese bilder von normalen wohnungen, manche wahre müllhalden. komponiert oder amateurhaft real, als ob nur der nackte körper zählen würde und die dreckigen shirts und die tassen, die schmutzigen strümpfe und plastiktüten vollkommen unbeachtlich seien. trotzdem sind diese bilder nicht wirklich, vielleicht weil gleichzeitig immer nackte körper, erregung, harte schwänze den blick fordern. egal. am besten man betrachtet sie mit sanfter musik im hintergrund. so wie ich jetzt. barbara passt gut. und dann mitsingen, die wärme der wohnung geniessen und nicht an den kalten morgen denken. die restlichen fotos kommen morgen. bekommen noch besuch.
Samstag, Januar 28, 2012
Heute hat mein Schatz Geburtstag und wir wünschen uns an einen schöneren und wärmeren Ort. Ein Strand wie der hier nebenan und nicht die graue Brühe, die uns hier umpfängt. Es nieselt seit gestern früh, alles feucht und unangenehm. Dafür brennt der neue Kamin. Ein schönes Gefühl beim Weißwurst-Frühstück. Hoffentlich geht der Tag so weiter.
Draussen blüht eine Rose, das ist ein echter Rekord. Auch Löwenmäulchen, Ringelblumen, der Erdbeerbaum und anderes hat noch/wieder Blüten. Aber eher Schätze für den schnellen Überblick denn draussen sitzen kann man nicht. Morgen sind wir zu zehnt beim Kaffee und späteren Maultaschen-Essen. Aber heute machen wir es uns gemütlich mit Musik und herumkramen und Gedanken an Strand und Meer und Sonne und Frankreich. Mal sehen was das Jahr so bringen wird.
Freitag, Januar 20, 2012
donnerstagabend
heute morgen heftiges wintergewitter. blitz und donner. temperatursturz. regen, der in schnee übergeht und als matsch auf den strassen landet. alles sehr interessant - wenn man nicht raus müsste. jetzt regnet es wieder, langsam wirds dunkel und das wochenende beginnt endlich. eine schreckliche woche mit schönen ausreissern. mittwoch in der oper bei "orphée et eurydice" von gluck. etwas traditionell, aber wenn man fast jede melodie kennt... tänzer und chor hervorragend, die sänger hatten leider schwierigkeiten mit den französischen text. die inszenierung läuft schon ein paar jahre, aber die oper war bis auf den letzten platz ausverkauft. dienstag essen mit kollegen, nett. gestern probe mit neuem lied, "hushabye mountain" aus chitti-chitti-bang mit einem text von mir. wenn die tenöre nicht so kreischen würden, wäre es ein schönes lied, aber das wird noch. das wochenende ist ziemlich verplant. premiere für "nathan der weise" ist am 22. februar, karten sind gekauft. morgen konzert in der liederhalle. überdosis musik.
Samstag, Januar 14, 2012
Chet Baker - Almost Blue - Live in Paris
....almost blue....trifft wunderbar die Stimmung an einem graublassen Samstag. Farben wie auf dem Photo. Sanft tastender Schmerz im Kopf. Ein Buch. Eine Decke. Ein gehauchter Kuss im Vorübergehen und eine Stimme die von Sehnsucht und Verlangen erzählt. Telefongespräche. Leise Vorbereitungen auf ein Zusammensein. Das Versprechen von Lachen und Einverständnis. almost blue an einem kühlen Tag im Winter.
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