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Mittwoch, Februar 27, 2019

Samstag, Februar 09, 2019

waiting


Ich sah ihn spät in der Nacht an der Bushaltestelle. Er stand einfach so da, ganz versunken in seiner Lust und ich überlegte, ob es ihm wohl gerade darauf ankam sich zu zeigen, anderen seinen Körper zu präsentieren. Er verdiente ohne Zweifel Bewunderung. Sein Körper würde bei so manchem Mann Neid, wenn nicht Begehren, erwecken, so jung war er, so gut in Form. Ich selbst hätte gern die milde Kühle der Luft an meinem Körper gespürt. es war Sommer und die Temperaturen nur in der Nacht erträglich. Wie nah würde er Menschen an sich heranlassen? Würde ich ihn berühren dürfen oder wäre dann der Zauber dieses Augenblicks zerstört?
Ich machte ein Photo, drehte mich um und ging zu Fuß nach Hause.

Mittwoch, Januar 23, 2019

near Rome


touching


das fenster gegenüber

Die beiden machten das jeden Tag so. Manchmal sahen sie zu mir herüber, nickten mir zu und fuhren dann mit ihrem Spiel fort.
Mir gefiel der Schwanz des einen. Er hatte genau die richtige Länge und Dicke und die Eichel war einfach perfekt. Ich konnte von meinem Platz aus nicht sehen wie viel Vorsaft er absonderte, aber der andere rieb ständig an der Eichel herum und leckte sich den Vorsaft dann von den Fingern. Das ging dann eine ganze Zeit lang so, nur unterbrochen von kleinen Pausen in denen der Schöne zur Ruhe kommen musste um nicht zu schnell abzuspritzen. 
Nach einer Weile griff dann der ältere seinen eigenen Schwanz und wichste sich. Sein Schwanz war deutlich kleiner und stark behaart, wie der ganze Oberkörper. Ihm war es offensichtlich egal wie lange er das Spiel herauszögern sollte. Er spritzte oft ganz unvermittelt seine Ladung ab und begann dann ziemlich schnell wieder steif zu werden. Den Schönen vernachlässigte er währenddessen nie. Ganz gleichmäßig fuhr seine Hand über dessen Schaft, die Eichel und manchmal auch die Hoden oder er verwischte sein Sperma auf dem Bauch des anderen, bevor er zugriff. Im Sommer, wenn ihr Fenster einen Spalt offen stand, konnte ich das Stöhnen des Jüngeren hören und auch kurze Anweisungen des Behaarten.
All die Jahre hoffte ich, dass sie mich in ihr Spiel einbeziehen würden, aber die kurze Begrüßung zu Beginn des Aktes war alles. 
Ich saß meist nackt auf einem Stuhl an meinem Schlafzimmerfenster. Anfangs hatte ich wie wild gewichst und war immer schnell gekommen. Aber irgendwann ließ ich mich auf ihren Rhythmus ein konnte den Orgasmus über Stunden hinauszögern und so jedes Detail ihres Schauspiels bewundern. 
Sie fickten fast nie und ich hatte nie herausgefunden was der Auslöser war, dass der Behaarte dem Schönen plötzlich bedeutete sich umzudrehen, seine Arschbacken auseinander zu spreizen und dann den Schwanz aufzunehmen. Der Behaarte fickte dann erst in sanften Stößen bevor er hektischer wurde und schließlich kam. Sein Mund war dann weit geöffnet und ich konnte seine weißen Zähne sehen. Er zog sich dann schnell zurück, kniete sich hin und leckte alles sauber. Der schöne berührte sich währenddessen nie selbst. Seine Erektion stand die ganze Zeit allein in die Höhe. Wie gesagt kam das nur selten vor, vielleicht einmal im Monat. 
An den übrigen Tagen kam der Schöne immer durch die Berührungen des anderen Mannes. Danach stand er auf und ich konnte noch einen Blick auf seinen schönen Körper erhaschen. Meist zogen sie dann Boxershorts an - ohne sich zu säubern. Ich stellte mir dann ihren intensiven Geruch vor und kam in mein Taschentuch.
Ich bin nicht neidisch auf die beiden, sie sind ein perfektes Paar, nur manchmal wünschte ich mir ich hätte auch so einen Mann bei mir und müsste nicht in die Sauna gehen um mir für ein paar Minuten einen blasen zu lassen. Aber ich habe noch Zeit, bin ja noch jung.

moscou en été


Montag, Januar 14, 2019

Samstag, Januar 12, 2019

Sonntag, September 23, 2012

Freitag, Mai 04, 2012

roofs and asphalt







entflammt



i love paris

Every time I look down on, this timeless town
Whether blue or gray be her skies
Whether loud be her cheers or whether soft be her tears
More and more do I realize that

I love Paris in the spring time

I love Paris in the fall
I love Paris in the summer when it sizzles
I love Paris in the winter when it drizzles

I love Paris every moment

Every moment of the year
I love Paris
Why, oh, why do I love Paris?
Because my love is here

stadtgeschichten






almost all the things that your eyes once promised

Almost blue
Almost doing things we used to do
There's a boy here and he's almost you
Almost all the things that your eyes once promised
I see in his too
Now your eyes are red from crying
Almost blue
Flirting with this disaster became me
It named me as the fool who only aimed to be
Almost blue
It's almost touching it will almost do
There's a part of me that's always true...always
Not all good things come to an end now it is only a chosen few
I've seen such an unhappy couple
Almost me
Almost you
Almost blue

Samstag, April 14, 2012

Freitag, März 23, 2012

ich leb - ich sterb


Ich leb, ich sterb: ich brenn und ich ertrinke,
ich dulde Glut und bin doch wie im Eise;
mein Leben übertreibt die harte Weise
und die verwöhnende und mischt das Linke

Mir mit dem Rechten, Tränen und Gelächter
Ganz im Vergnügen find ich Stellen Leides,
was ich besitz, geht hin und wird doch echter:
ich dörr in einem, und ich grüne, beides.

So nimmt der Gott mich her und hin. Und wenn
ich manchmal mein′, nun wird der Schmerz am größten,
fühl ich mich plötzlich ganz gestillt und leicht.
 
Und glaub ich dann, ein Dasein sei erreicht,
reißt es mich nieder aus dem schon Erlösten
in eine Trübsal, die ich wiederkenn.







Louise Labé (1524-1566)