Posts mit dem Label cars werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label cars werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, Februar 22, 2019

Samstag, April 14, 2012

Samstag, März 31, 2012

Dienstag, Februar 14, 2012

abendstimmung

Let others sing of knights and paladins
In agèd accents, and untimely words;
Paint shadows in imaginary lines
Which well the reach of their high wits records;
But I must sing of thee, and those fair eyes
Authentic shall my verse in time to come,
When yet th’ unborn shall say, “Lo where she lies,
Whose beauty made him speak that else was dumb.”
These are the arks, the trophies I erect,
That fortify thy name against old age;
And these thy sacred virtues must protect
Against the dark and time’s consuming rage.
Though th’ error of my youth they shall discover,
Suffice, they show I lived and was thy lover.                    Samuel Daniel (1562-1619)

scheinwerferlicht



Hallo ich popcornmaisfelde dich
maisfeldest du mich
popcornmaisfeldest du mich sogar
oder bist du nur ein feiger schauer
aha. ein warmer regen wär´ mir lieber
liebe meine liebe. Ja so steht´s nun mal
keine liebe schüssel voll chips. Und wa-
rum chips und nicht popcorn. die
stituation ist felsig und felsen
siezen mich ich Tschüss
e dich tausendmal und lass
das rucksack-s in zukunft weg
melde mich hiermit an/ab
(Nichtzutreffendes bitte unterstreichen!)
„Man weiß gar nicht, ob´s heiß oder kalt draußen ist.“
provinz ist da, wo´s nur von oben auszuhalten ist. (ames)

(…« oder ??« 25./26.7.2010)

Konstantin Ames (1979)

Samstag, Februar 11, 2012

Sonntag, Januar 29, 2012

what happened yesterday


Aquarium | pinguinförmige Betrachtung
Die Seeanemone ist dem Menschen erstaunlich
ähnlich, jedenfalls ähnlicher als die Fliege
oder der Fadenwurm.

Süddeutsche Zeitung
die Daseinsfische und Montagequallen.
das geschaute Wasser.
seine Disgeometrie.
die Wellen als schlechte Beispiele
Flügel zu beschreiben.
und Nassvögel auf ihrer Suche nach Tendenzgeschöpfen.
Schreitwürmer in alligatorischen Nestern.
Eintagesmöwen pars pro toto.
an der Kante zum gehärteten Sand
mittlere Balzvorfälle
zwischen Animierwesen und Boykottdrohnen.
daher der feine Film aus Lust
und Aussterbegeräusch.
schönste Kompressionsartefakte.
und durchlässiges Licht.
                          ein längst überwunden geglaubtes Vampirlicht.
                                                   das ich tat.
Ron Winkler (*1973)

Freitag, Januar 13, 2012

a gentle touch

aufmerksam

Ruhig am Arsenal stehn zwei altgriechische Löwen;
Klein wird neben dem Paar Pforte wie Turm und Kanal.
Käme die Mutter der Götter herab, es schmiegten sich beide
Vor den Wagen, und sie freute sich ihres Gespanns.
Aber nun ruhen sie traurig; der neue geflügelte Kater
Schnurrt überall, und ihn nennet Venedig Patron.









Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

quite cool

in the still of the night

lookin´ for something

verschiedene ansätze

Sonntag, März 20, 2011

Freitag, Februar 11, 2011

die verteidigung der männlichkeit


Jeder Mensch besteht aus Teilen,
aus drei Teilen,
aus drei Teilen.
Hey - la - la,
drum - drum - tu - tu!
Jeder Mensch ist dreigeteilt.

Bart und Auge, fünfzehn Hände,
fünfzehn Hände,
fünfzehn Hände.
Hey - la - la,
drum - drum - tu - tu!
fünfzehn Hände und 'ne Rippe.

Nicht der Hände sind's am Ende
fünfzehn Stück,
fünfzehn Stück.
Hey - la - la,
drum - drum - tu - tu!
Fünfzehn Stück und keine Hände.

(1930)

Mittwoch, Februar 09, 2011

und eine zugabe



der anfang der geschichte


das ganze ist natürlich irgendeine art von geschichte, nur wie sie erzählt wird ist jedem überlassen. das größere bild scheint der ausgangspunkt zu sein, aber es gibt abschweifungen; arbeit, posieren, selbstvergessene pausen. in jedem fall habe ich mich entschlossen die bilder zu trennen und mit gedichten zu verfremden. ob das ganze dann trotzdem noch zusammen passt? hauptsache ich entdecke nicht noch mehr photos aus dieser serie und mit diesem perfekten mann....

un reve

das zweite meer
um den sandsee schwimmen küstenspiegel.
die scherbenblätter wurzelloser bäume treiben
im steinfeld, das am ufer in den boden wächst.
der wind drängt leichtes licht durch ihre schatten.
festgeflogen hängen laute möwen in der luft.
die baumruinen zeichnen sich im himmel,
der das land berührt. an ihnen fließt die luft
in strömen. ich höre noch das dröhnen aus den
goldnen trichtern. und seh den spatz am tubarand
für einen augenblick verweilen als sie schwieg.
und jemand leise, leiser deinen namen spricht
als wärs sein echo. die feder liegt im wasserlaub
und zupft mit trocknen spitzen an den augen
wimpern. sie hat sich gerade erst im seegras
netz verfangen. früher hätt ich sie befreit.

 Andreas Altmann
(*1963)

der raum zwischen uns - the space between us

Geben Sie mir Gegengift, schnell. einziger
Punkt reich als Haltepunkt tunkte, Knick ist der Braut
um sie zu verändern was hat dich wohl dazu bewogen?
Ich habe den gleichen Stuhl im Hintergrund.

Mathias Traxler (*1973)

das verlangen nach mehr