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Freitag, März 16, 2012

Il trionfo del tempo e del disinganno

Gestern noch einmal in diesem wunderbaren Händel-Oratorium. Letzte Vorstellung und soweit ich weiß folgen keine weiteren mehr, da die Inszenierung in die Schweiz verkauft wurde. Calixto Bieito ist einfach ein wunderbarer Regisseur. allein die Idee ein Karussel als Sinnbild für die Lebenszeit auf die Bühne zu stellen... die Sänger sind einmalig!

tim fischer - warum soll eine frau kein verhältnis haben

Sonntag, Februar 19, 2012

Rameau, Rondeau des Indes Galantes

les musiciens du Louvre. Durch Zufall entdeckt. Rameau hört man hier ja nicht so oft. Um so spannender wird die Premiere von "Platée" im Juni an der Stuttgarter Oper. Und dann noch als Inszenierung von Calixto Bieito....
Juno platzt der Kragen. Als Schutzgöttin der Ehe und als beleidigte Gemahlin will sie dem losen Treiben Jupiters, vor dessen Liebeshunger kein weibliches Wesen sicher ist, endlich Einhalt gebieten. Wissend, dass sie ihm auf den Fersen ist, hecken Jupiter und seine Männer eine List aus, die Juno ihre Eifersucht als unbegründet vor Augen führen soll: Jupiter wird der ebenso hässlichen wie mannstollen Sumpfnymphe Platée den Hof machen. Die Vorspiegelungen des Gottes weiten sich zu einer grotesken Hochzeitsfeier aus, bei der niemand Geringeres als La Folie – die Torheit selbst – ihre Aufwartung macht.

Diese 1745 am Hof zu Versailles uraufgeführte Oper wurde sofort als musikalisches Meisterwerk gefeiert. Ihren Erfolg verdankt die Partitur nicht zuletzt ihrem Reichtum an originellen und verblüffenden Effekten: erwähnt seien der Chor der Frösche, die Eselsschreie des verwandelten Jupiter und die Entscheidung Rameaus, die Partie der Titelheldin für einen Tenor zu komponieren.

Samstag, Januar 14, 2012

Chet Baker - Almost Blue - Live in Paris

....almost blue....trifft wunderbar die Stimmung an einem graublassen Samstag. Farben wie auf dem Photo. Sanft tastender Schmerz im Kopf. Ein Buch. Eine Decke. Ein gehauchter Kuss im Vorübergehen und eine Stimme die von Sehnsucht und Verlangen erzählt. Telefongespräche. Leise Vorbereitungen auf ein Zusammensein. Das Versprechen von Lachen und Einverständnis. almost blue an einem kühlen Tag im Winter.

Sonntag, März 06, 2011

aimer à perdre la raison - louis aragon

Aimer à perdre la raison
Aimer à n'en savoir que dire
A n'avoir que toi d'horizon
Et ne connaître de saisons
Que par la douleur du partir
Aimer à perdre la raison

Ah c'est toujours toi que l'on blesse
C'est toujours ton miroir brisé
Mon pauvre bonheur, ma faiblesse
Toi qu'on insulte et qu'on délaisse
Dans toute chair martyrisée

Aimer à perdre la raison
Aimer à n'en savoir que dire
A n'avoir que toi d'horizon
Et ne connaître de saisons
Que par la douleur du partir
Aimer à perdre la raison

La faim, la fatigue et le froid
Toutes les misères du monde
C'est par mon amour que j'y crois
En elle je porte ma croix
Et de leurs nuits ma nuit se fonde

Aimer à perdre la raison
Aimer à n'en savoir que dire
A n'avoir que toi d'horizon
Et ne connaître de saisons
Que par la douleur du partir
Aimer à perdre la raison

Samstag, Februar 05, 2011

irgendwo auf der welt.....




Ich hab' so Sehnsucht, Ich träum' so oft; Einst wird das Glück mir nah sein. Ich
hab' so Sehnsucht, Ich hab' gehofft, Bald wird die Stunde da sein. Tage und Nächte
Wart' ich darauf: Ich geb' die Hoffnung niemals auf.

Irgendwo auf der Welt Gibt's ein kleines bißchen Glück, Und ich träum' davon in jedem
Augenblick.
Irgendwo auf der Welt Gibt's ein bißchen Seligkeit, Und ich träum' davon
schon lange lange Zeit.

Wenn ich wüßt', wo das ist, ging' ich in die Welt hinein, Denn ich möcht' einmal
recht, So von Herzen glücklich sein.
Irgendwo auf der Welt Fängt mein Weg zum Himmel an
Irgendwo, irgendwie, Irgendwann.

Wenn ich wüßt', wo das ist, ging' ich in die Welt hinein, Denn ich möcht' einmal
recht, So von Herzen glücklich sein.
Irgendwo auf der Welt Fängt mein Weg zum Himmel an
Irgendwo, irgendwie, Irgendwann.

..and 67 years later...





Marianne Faithful - 1998

1
You people can watch while I'm scrubbing these floors
And I'm scrubbin' the floors while you're gawking
Maybe once ya tip me and it makes ya feel swell
In this crummy Southern town, in this crummy old hotel
But you'll never guess to who you're talkin'.
No. You couldn't ever guess to who you're talkin'.
Then one night there's a scream in the night
And you'll wonder who could that have been
And you see me kinda grinnin' while I'm scrubbin'
And you say, "What's she got to grin?"
I'll tell you.

There's a ship, the black freighter
with a skull on its masthead
will be coming in.

2
You gentlemen can say, "Hey gal, finish them floors!
Get upstairs! What's wrong with you! Earn your keep here!
You toss me your tips
and look out to the ships
But I'm counting your heads
as I'm making the beds
Cuz there's nobody gonna sleep here, honey
Nobody! Nobody!
Then one night there's a scream in the night
And you say, "Who's that kicking up a row?"
And ya see me kinda starin' out the winda
And you say, "What's she got to stare at now?"
I'll tell ya.

There's a ship, the black freighter
turns around in the harbor
shootin' guns from her bow

3
Now you gentlemen can wipe that smile off your face
'Cause every building in town is a flat one
This whole frickin' place will be down to the ground
Only this cheap hotel standing up safe and sound
And you yell, "Why do they spare that one?"
Yes, that's what you say.
"Why do they spare that one?"
All the night through, through the noise and to-do
You wonder who is that person that lives up there?
And you see me stepping out in the morning
Looking nice with a ribbon in my hair.

And the ship, the black freighter
runs a flag up its masthead
and a cheer rings the air

4
By noontime the dock is a-swarmin' with men
comin' out from the ghostly freighter
They move in the shadows where no one can see
And they're chainin' up people and they're bringin' em to me
askin' me, "Kill them NOW, or LATER?"
Askin' ME! "Kill them now, or later?"
Noon by the clock
and so still by the dock
You can hear a foghorn miles away
And in that quiet of death
I'll say, "Right now.
Right now!"
Then they'll pile up the bodies
And I'll say,
"That'll learn ya!"

And the ship, the black freighter
disappears out to sea
And on it is me.

Seeräuber-Jenny - Lotte Lenya



Original aus der Verfilmung der Dreigroschen-Oper von 1931.

1
Meine Herren, heute sehen Sie mich Gläser abwaschen
Und ich mache das Bett für jeden.
Und Sie geben mir einen Penny und ich bedanke mich schnell
Und Sie sehen meine Lumpen und dies lumpige Hotel
Und Sie wissen nicht, mit wem Sie reden.
Und Sie wissen nicht, mit wem Sie reden.
Aber eines Abends wird ein Geschrei sein am Hafen
Und man fragt: Was ist das für ein Geschrei?
Und man wird mich lächeln sehn bei meinen Gläsern
Und man sagt: Was lächelt die dabei?

Und ein Schiff mit acht Segeln
Und mit fünfzig Kanonen
Wird liegen am Kai.

2
Man sagt: Geh, wisch deine Gläser, mein Kind
Und man reicht mir den Penny hin.
Und der Penny wird genommen, und das Bett wird gemacht!
(Es wird keiner mehr drin schlafen in dieser Nacht.)
Und sie wissen immer noch nicht, wer ich bin.
Und sie wissen immer noch nicht, wer ich bin.
Aber eines Abends wird ein Getös sein am Hafen
Und man fragt: Was ist das für ein Getös?
Und man wird mich stehen sehen hinterm Fenster
Und man sagt: Was lächelt die so bös?

Und das Schiff mit acht Segeln
Und mit fünfzig Kanonen
Wird beschiessen die Stadt.

3
Meine Herren, da wird ihr Lachen aufhören
Denn die Mauern werden fallen hin
Und die Stadt wird gemacht dem Erdboden gleich.
Nur ein lumpiges Hotel wird verschont von dem Streich
Und man fragt: Wer wohnt Besonderer darin?
Und man fragt: Wer wohnt Besonderer darin?
Und in dieser Nacht wird ein Geschrei um das Hotel sein
Und man fragt: Warum wird das Hotel verschont?
Und man wird mich sehen treten aus der Tür am Morgen
Und man sagt: Die hat darin gewohnt?

Und das Schiff mit acht Segeln
Und mit fünfzig Kanonen
Wird beflaggen den Mast.

4
Und es werden kommen hundert gen Mittag an Land
Und werden in den Schatten treten
Und fangen einen jeglichen aus jeglicher Tür
Und legen ihn in Ketten und bringen vor mir
Und fragen: Welchen sollen wir töten?
Und an diesem Mittag wird es still sein am Hafen
Wenn man fragt, wer wohl sterben muss.
Und dann werden Sie mich sagen hören: Alle!
Und wenn dann der Kopf fällt, sag ich: Hoppla!

Und das Schiff mit acht Segeln
Und mit fünfzig Kanonen
Wird entschwinden mit mir. 

Mittwoch, Januar 26, 2011

la pietra del paragone - rossini




selten hab ich eine so schöne opernaufnahme gesehen. mal ganz abgesehen von der herrlichen musik, sind die sänger darstellerisch wunderbar und diese videotricks sind wie geschaffen für die handlung. läuft grade hier im fernsehen....

Mittwoch, Januar 12, 2011

Jacques Brel - Marieke




Ay Marieke Marieke je t'aimais tant
Entre les tours de Bruges et Gand
Ay Marieke Marieke il y a longtemps
Entre les tours de Bruges et Gand

Zonder liefde warme liefde
Waait de wind de stomme wind
Zonder liefde warme liefde
Weent de zee de grijze zee
Zonder liefde warme liefde
Lijdt het licht het donk're licht
En schuurt het zand over mijn land
Mijn platte land mijn Vlaanderland

Ay Marieke Marieke le ciel flamand
Couleur des tours de Bruges et Gand
Ay Marieke Marieke le ciel flamand
Pleure avec moi de Bruges à Gand

Zonder liefde warme liefde
Waait de wind c'est fini
Zonder liefde warme liefde
Weent de zee déjà fini
Zonder liefde warme liefde
Lijdt het licht tout est fini
En schuurt het zand over mijn land
Mijn platte land mijn Vlaanderland
Ay Marieke Marieke le ciel flamand
Pesait-il trop de Bruges à Gand
Ay Marieke Marieke sur tes vingt ans
Que j'aimais tant de Bruges à Gand

Zonder liefde warme liefde
Lacht de duivel de zwarte duivel
Zonder liefde warme liefde
Brandt mijn hart mijn oude hart
Zonder liefde warme liefde
Sterft de zomer de droeve zomer
En schuurt het zand over mijn land
Mijn platte land mijn Vlaanderland

Ay Marieke Marieke revienne le temps
Revienne le temps de Bruges et Gand
Ay Marieke Marieke revienne le temps
Où tu m'aimais de Bruges à Gand

Ay Marieke Marieke le soir souvent
Entre les tours de Bruges et Gand
Ay Marieke Marieke tous les étangs
M'ouvrent leurs bras de Bruges à Gand
De Bruges à Gand de Bruges à Gand

Montag, August 30, 2010

june 22, 1969



Ella Fitzgerald was one of the most notable singers of the 20th century, and a significant artist in the emergence of jazz.
A performance at the Apollo Theater’s famed Amateur Night in 1934 set Fitzgerald’s career in motion. Over the next seven decades, she worked with some of the most important artists in the music industry including Duke Ellington, Louis Armstrong, Dizzy Gillespie and Frank Sinatra.
She was dubbed “The First Lady of Jazz” for her mainstream popularity and unparalleled vocal talents—even though her less–than–svelte appearance and upbeat singing style was in contrast to the sultry and bluesy female singers of her day. Her unique ability for mimicking instrumental sounds helped popularize the vocal improvisation of “scatting,” which became her signature technique.
Ella recorded over 200 albums and around 2,000 songs in her lifetime, singing the works of some of the most popular composers such as Cole Porter, Gershwin and Irving Berlin.
Ella Fitzgerald died in 1996 at the age of 79, and is remembered as one of the most influential jazz artists of the 20th century.

Samstag, August 21, 2010

Jacques Brel - Jojo


Jojo
Voici donc quelques rires
Quelques vins, quelques blondes
J'ai plaisir à te dire
Que la nuit sera longue
A devenir demain
Jojo
Moi je t'entends rugir
Quelques chansons marines
Où des Bretons devinent
Que Saint-Cast doit dormir
Tout au fond du brouillard

Six pieds sous terre
Jojo
Tu chantes encore
Six pieds sous terre
Tu n’es pas mort

Jojo
Ce soir comme chaque soir
Nous refaisons nos guerres
Tu reprends Saint-Nazaire
Je refais l'Olympia
Au fond du cimetière
Jojo
Nous parlons en silence
D'une jeunesse vieille
Nous savons tous les deux
Que le monde sommeille
Par manque d'imprudence

Six pieds sous terre
Jojo
Tu chantes encore
Six pieds sous terre
Tu n’es pas mort

Jojo
Tu me donnes en riant
Des nouvelles d'en bas
Je te dis : "Mort aux cons !"
Bien plus cons que toi
Mais qui sont mieux portants
Jojo
Tu sais le nom des fleurs
Tu vois que mes mains tremblent
Et je te sais qui pleure
Pour noyer de pudeur
Mes pauvres lieux communs

Six pieds sous terre
Jojo
Tu chantes encore
Six pieds sous terre
Tu n’es pas mort

Jojo.
Je te quitte au matin
Pour de vagues besognes
Parmi quelques ivrognes
Des amputés du cœur
Qui ont trop ouvert les mains
Jojo
Je ne rentre plus nulle part
Je m'habille de nos rêves
Orphelin jusqu'aux lèvres
Mais heureux de savoir
Que je te viens déjà

Six pieds sous terre
Jojo
Tu n'es pas mort
Six pieds sous terre
Jojo
Je t'aime encore

Freitag, August 20, 2010

Jean Ferrat - nuit et brouillard



Ils étaient vingt et cent, ils étaient des milliers
Nus et maigres, tremblants, dans ces wagons plombés
Qui déchiraient la nuit de leurs ongles battants
Ils étaient des milliers, ils étaient vingt et cent

Ils se croyaient des hommes, n'étaient plus que des nombres
Depuis longtemps leurs dés avaient été jetés
Dès que la main retombe il ne reste qu'une ombre
Ils ne devaient jamais plus revoir un été

La fuite monotone et sans hâte du temps
Survivre encore un jour, une heure, obstinément
Combien de tours de roues, d'arrêts et de départs
Qui n'en finissent pas de distiller l'espoir

Ils s'appelaient Jean-Pierre, Natacha ou Samuel
Certains priaient Jésus, Jéhovah ou Vichnou
D'autres ne priaient pas, mais qu'importe le ciel
Ils voulaient simplement ne plus vivre à genoux

Ils n'arrivaient pas tous à la fin du voyage
Ceux qui sont revenus peuvent-ils être heureux
Ils essaient d'oublier, étonnés qu'à leur âge
Les veines de leurs bras soient devenues si bleues

Les Allemands guettaient du haut des miradors
La lune se taisait comme vous vous taisiez
En regardant au loin, en regardant dehors
Votre chair était tendre à leurs chiens policiers

On me dit à présent que ces mots n'ont plus cours
Qu'il vaut mieux ne chanter que des chansons d'amour
Que le sang sèche vite en entrant dans l'histoire
Et qu'il ne sert à rien de prendre une guitare

Mais qui donc est de taille à pouvoir m'arrêter ?
L'ombre s'est faite humaine, aujourd'hui c'est l'été
Je twisterais les mots s'il fallait les twister
Pour qu'un jour les enfants sachent qui vous étiez

Vous étiez vingt et cent, vous étiez des milliers
Nus et maigres, tremblants, dans ces wagons plombés
Qui déchiriez la nuit de vos ongles battants
Vous étiez des milliers, vous étiez vingt et cent

Donnerstag, August 19, 2010

septembre (quel joli temps) Barbara

 
Jamais la fin d'été n'avait paru si belle.
Les vignes de l'année auront de beaux raisins.
On voit se rassembler, au loin les hirondelles
Mais il faut se quitter. Pourtant, l'on s'aimait bien.

Quel joli temps pour se dire au revoir.
Quel joli soir pour jouer ses vingt ans.
Sur la fumée des cigarettes,
L'amour s'en va, mon cœur s'arrête.
Quel joli temps pour se dire au revoir.
Quel joli soir pour jouer ses vingt ans.

Les fleurs portent déjà les couleurs de Septembre
Et l'on entend, de loin, s'annoncer les bateaux.
Beau temps pour un chagrin que ce temps couleur d'ombre.
Je reste sur le quai, mon amour. A bientôt.

Quel joli temps, mon amour, au revoir.
Quel joli soir pour jouer ces vingt ans.
Sur la fumée des cigarettes,
L'amour nous reviendra peut-être.
Peut-être un soir, au détour d'un printemps.
Ah quel joli temps, le temps de se revoir.

Jamais les fleurs de Mai n'auront paru si belles.
Les vignes de l'année auront de beaux raisins.
Quand tu me reviendras, avec les hirondelles,
Car tu me reviendras, mon amour, à demain...

Montag, Juli 19, 2010

Jonas Kaufmann: "E lucevan le stelle" - Tosca, Munich 10/7/10

 

E lucevan le stelle...
e olezzava la terra...

stridea l'uscio dell'orto

e un passo sfiorava la rena...

entrava ella, fragante,

mi cadea fra le braccia...

Oh, dolci baci, o languide carezze,

mentr'io fremente

le belle forme disciogliea dai veli!

Svanì per sempre il sogno mio d'amore...

L'ora è fuggita e muoio disperato,

e muoio disperato!

E non ho amato mai tanto la vita...

Tanto la vita!