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Dienstag, Januar 29, 2019

Die Nacht

Während sich der Himmel immer weiter verdüsterte und heftige Graupelschauer gegen das Fenster klatschten füllte ich immer wieder mein Glas. Der Sturm zerrte am Haus bis es zu vibrieren begann. Ich stand auf um pissen zu gehen und merkte, dass ich etwas schwankte, die Wände meiner Hütte schienen mir entgegen zu kommen. Ich hätte wohl besser etwas essen sollen. So gut ich auch versuchte den Strahl zu lenken, es ging das meiste daneben, aber in meinem benebelten Kopf war mir das egal. Jetzt ins Bett, sich vom Umwetter in den Schlaf wiegen lassen und morgen eine heiße Dusche.
Aber an Schlaf war nicht wirklich zu denken. Die Graupelschauer verwandelten sich in ein dichtes Schneetreiben, der Wind heulte richtig. Ich warf mich unruhig hin und her. Das Kaminfeuer erlosch und sofort kroch die Kälte durch die Wände. Ich überlegte gerade ob ich Holz nachlegen sollte als es an der Tür klopfte, ja hämmerte. Ich sprang auf und ging ohne nachzudenken zur Tür an die jetzt noch drängender geklopft wurde. Als ich öffnete standen mir die beiden jungen Männer von neulich gegenüber. Klitschnass, zitternd, leicht gebeugt. "Können wir reinkommen?" Ich ließ die beiden herein und schloss die Tür schnell wieder. "Wir waren am Strand und wollten surfen, das Unwetter kam viel zu schnell", der Blonde. Der dunkle bedankte sich nur mit einem kurzen Nicken. Beide zitterten noch heftiger. "Zieht euch aus und legt eure Kleidung vor den Kamin. Ich mach ein Feuer an" So hatte ich wenigstens etwas zu tun und konnte versuchen wieder klar zu denken. Der Alkohol wirkte noch und ich fühlte mich mit der Situation überfordert. "Ich mach euch nen heißen Tee mit Rum. Jetzt seht zu dass ihr aus dem nassen Klamotten kommt" Ich ging in die Küche. Meine Hände zitterten beim Tee zubereiten und ich konzentrierte mich ganz auf die gewohnten Handgriffe. Aus dem Zimmer kamen jetzt Geräusche, sie zogen sich aus. Keiner der beiden sagte etwas. "Die nassen Slips auch", sagte ich als ich mit dem Tee zurück ins Zimmer kam. Die Flasche Rum gab ich ihnen und sie schenkten sich kräftig ein. Ich setzte mich auf meinen Stuhl, die beiden hockten sich auf die kleine Holzbank die an der Wand neben dem Kamin stand. "Tut uns Leid Sie so zu überfallen, aber wir wussten nicht wohin. Unser Auto steht weit entfernt und dann sahen wir das Licht. Sie haben uns das Leben gerettet!" Ein zaghaftes Grinsen. 
"Passt auf. Heute Nacht können wir nichts mehr tun. Das Wetter wird sich ja sicher bis morgen früh beruhigt haben. Ihr bleibt heut Nacht hier und morgen sehen wir dann weiter." "Danke", wieder der dunkle, " haben Sie vielleicht was zum Anziehen für meinen Freund und mich?" Erst jetzt wurde mir bewusst, dass auch ich nackt vor ihnen saß. Mein Schwanz reagierte augenblicklich und ich hielt die Hände fest im Schoß damit sie es nicht sahen. Gott waren die beiden schön gewesen als sie am Strand miteinander schliefen. "Ich hab nicht richtig was dabei", sagte ich "ich hab alles schon getragen. Ich hole euch Handtücher und nachher legt ihr euch in mein Bett." Die beiden sahen sich an. "Ich werde hier auf dem Stuhl sitzen bleiben. Keine Angst" Das klang lahm, aber ich wusste nicht wie ich mich verhalten sollte, schwankte zwischen Lust und väterlicher Besorgnis. 
Zuerst wollten die beiden es nicht annehmen, aber sie waren zu erschöpft um zu argumentieren und fielen dann ziemlich schnell ins Bett. Das Schlafzimmer hatte keine Tür, die hatte ich noch nie gebraucht, war ja immer alleine hier, und so konnte ich die beiden von meinem Stuhl aus sehen. Sie lagen eng aneinander gekuschelt da und flüsterten sich leise etwas zu. Dann schliefen sie wohl ein und ich in meiner unbequemen Lage musste auch eingenickt sein, denn ich schrak aus tiefstem Schlaf auf als eine heftige Böe gegen das Fenster krachte. Leise stand ich auf und näherte mich den beiden. Die Decke war weggerutscht und ich betrachtete den Körper des Blonden der den Dunklen eng umschlungen hielt. Die makellose Haut, die kräftigen Schenkel, der knackige Hintern. 
Ich stand im Türrahmen und begann zu masturbieren. Nicht wie man zu einem Porno masturbiert, eher wie wenn man ein erotisches Bild betrachtet. Zart, nachdenklich und verlangend.

Samstag, Januar 26, 2019

the tide


eine art von entscheidung

Nach fast dreißig Kilometern Wanderung fand ich zwischen den Felsen diese kleinen Wasserbecken. Das Wasser war angenehm warm und so ließ ich mich hineingleiten und entspannte die müden Muskeln. Es war verrückt den ganzen Weg nach Anthalos allein zu gehen, aber nun war es zu spät und ich musste mich sputen, wollte ich noch vor Dämmerungsbeginn dort eintreffen. In Anthalos wartete meine Frau auf mich. Immer noch ein komisches Gefühl, Ehemann! Wir hatten erst vor vier Wochen geheiratet. Statt nach Hawaii zu fliegen mussten wir aber wieder zurück zu unseren Grabungsstätten in der Türkei. Der Hubschrauber hatte mich im Gebirge abgesetzt. Völlig unnötig wie ich bald merkte, denn die Gräber die ich in diesem Gebiet vermutet hatte entpuppten sich als schnöde Steinhaufen.
Das warme Wasser machte mich träge. Ich legte mich zurück, schloss die Augen. Vollkommen entspannt urinierte ich durch meinen Slip. Es half nichts, ich musste weiter. Als ich die Augen aufschlug sah ich drei Männer am Rande des Beckens stehen. Einheimische. Allesamt dunkelhaarig, bärtig, stechende blaue Augen. Ich setzte mich auf, nickte ihnen zu und sprach sie erst auf englisch dann in meinem schlechten türkisch an, aber sie schienen nicht zu verstehen.
Der älteste der drei, er mochte um die fünfzig sein, bedeutete mir aufzustehen. Die jüngeren grinsten breit und machten obszöne Bewegungen. Der Alte stimmte in ihr Lachen ein. Meine Sachen lagen hinter den dreien und als ich versuchte mich an ihnen vorbei zu schleichen, hielten mich die beiden jüngeren fest und der Alte fasste zwischen meine Beine und rieb mein Geschlecht. Mir entfuhr ein Keuchen, ich wollte mich losmachen und davonlaufen, aber es war die falsche Richtung und die drei waren viel schneller als ich. Sie warfen mich zu Boden und zerrten meinen Slip herunter. Der jüngste der drei hockte sich neben mich und betastete meinen Körper. Er griff dabei fest zu, kniff in meine Brustwarzen und drückte meine Hoden zusammen. Ich stöhnte auf und wollte mich wegdrehen, aber die anderen beiden hielten mich fest. Nach einer Weile stand der Alte auf und entledigte sich seiner Kleidung. Sein Glied stand steif von ihm ab und spätestens jetzt wurde mir klar was passieren würde. Die beiden Jungen hielten meine Beine hoch und der Alte spuckte auf meinen Anus und begann einen Finger hineinzustecken. Es tat höllisch weh und ich schrie laut, aber das hörte natürlich niemand. Ich dachte kurz daran wie mein schwuler Freund Jonathan von seinen Abenteuern erzählte, er nahm nie ein Blatt vor den Mund und beschrieb mir häufig wie ihn einer seiner Verehrer gefickt hatte. Aber dies war anders. Ich verkrampfte und es tat noch mehr weh. Der Alte fluchte, schlug mir auf den Hintern und setzte dann sein steifes Glied an. Er begann sofort heftig zu stoßen. Ich schrie noch lauter, aber das feuerte ihn nur an. Einer der jungen Männer zog sich nun auch aus und stopfte mir sein halbsteifes Glied in den Mund. Es war enorm dick und ich musst würgen. Der dritte umfasste mein Glied und rieb es bis es steif wurde. Er lächelte mich an, es sah aus wie ein "Na, siehst du?" Ich nahm nichts mehr richtig wahr, spürte den Schmerz in meinem Darm, den heftigen Würgereiz und ich spürte auch meine Erregung. Nach einer Ewigkeit kam der Alte in mir. Ich fühlte sein Sperma ganz warm in mir. Er zog sein immer noch steifes Glied aus mir heraus, stand auf und spuckte mir auf den Bauch, dann ging er zur Seite und pisste an einen großen Stein. Der zweite stieß weiter in meinen Mund und ich schmeckte die wässrige Flüssigkeit die aus seinem Penis kam. Salzig. Der jüngste nahm nun den Platz des alten ein. Seine Bewegungen waren weicher. Er sah mir die ganze Zeit in die Augen und als der andere seinen Samen in meinen Mund gespritzt hatte und aufstand war es nur dieser eine der mich fickte. Die ganze Zeit hatte er mein Glied in der Hand behalten und ich fühlte selbst dass es mir bald kommen würde. Ich sah seine tiefschwarz behaarte Brust und seine vollen Lippen, seine Brustwarzen waren rosig und erigiert. Warum sah ich das so? Und warum fing ich plötzlich an zu winseln und zu betteln? Ich wollte ihn weiter so fühlen, das sollte nicht aufhören! Plötzlich warf er seinen Kopf in den Nacken stöhnte einen tierischen Laut heraus und spritze mir sein Sperma in den Darm. Dann war auch der Druck seiner Hand auf meinem Glied weg. Er stand auf, ging zu den anderen. Sie redeten, lachten. Dann gingen sie zum Wasserbecken und säuberten sich gegenseitig. Ohne mich weiter zu beachten gingen die drei den Hügel hinunter. Ich blieb noch eine ganze Weile so liegen, dann führte ich zu ende was der Jüngere nicht mehr hatte zu ende bringen wollen. Mein Sperma spritzte bis zu meinem Hals. 
Ich säuberte mich nicht, zog meine Sachen an und fühlte den gesamten weiteren Weg ihr Sperma und auch mein Sperma an meinem Körper. Am Abend kam ich in Anthalos an, aber anstatt meine Frau zu treffen mietete ich mich in einem billigen Hotel ein. Die drei gingen mir nicht aus dem Kopf. 
Meine Ehe war kein Erfolg. Heute lebe ich allein in meiner Wohnung in Boston. Ab und zu lasse ich mich von dunkel behaarten Männern ficken, aber die Empfindungen von damals kehrten nie zurück.

Samstag, Januar 12, 2019

Dienstag, April 24, 2012