Während sich der Himmel immer weiter verdüsterte und heftige Graupelschauer gegen das Fenster klatschten füllte ich immer wieder mein Glas. Der Sturm zerrte am Haus bis es zu vibrieren begann. Ich stand auf um pissen zu gehen und merkte, dass ich etwas schwankte, die Wände meiner Hütte schienen mir entgegen zu kommen. Ich hätte wohl besser etwas essen sollen. So gut ich auch versuchte den Strahl zu lenken, es ging das meiste daneben, aber in meinem benebelten Kopf war mir das egal. Jetzt ins Bett, sich vom Umwetter in den Schlaf wiegen lassen und morgen eine heiße Dusche.
Aber an Schlaf war nicht wirklich zu denken. Die Graupelschauer verwandelten sich in ein dichtes Schneetreiben, der Wind heulte richtig. Ich warf mich unruhig hin und her. Das Kaminfeuer erlosch und sofort kroch die Kälte durch die Wände. Ich überlegte gerade ob ich Holz nachlegen sollte als es an der Tür klopfte, ja hämmerte. Ich sprang auf und ging ohne nachzudenken zur Tür an die jetzt noch drängender geklopft wurde. Als ich öffnete standen mir die beiden jungen Männer von neulich gegenüber. Klitschnass, zitternd, leicht gebeugt. "Können wir reinkommen?" Ich ließ die beiden herein und schloss die Tür schnell wieder. "Wir waren am Strand und wollten surfen, das Unwetter kam viel zu schnell", der Blonde. Der dunkle bedankte sich nur mit einem kurzen Nicken. Beide zitterten noch heftiger. "Zieht euch aus und legt eure Kleidung vor den Kamin. Ich mach ein Feuer an" So hatte ich wenigstens etwas zu tun und konnte versuchen wieder klar zu denken. Der Alkohol wirkte noch und ich fühlte mich mit der Situation überfordert. "Ich mach euch nen heißen Tee mit Rum. Jetzt seht zu dass ihr aus dem nassen Klamotten kommt" Ich ging in die Küche. Meine Hände zitterten beim Tee zubereiten und ich konzentrierte mich ganz auf die gewohnten Handgriffe. Aus dem Zimmer kamen jetzt Geräusche, sie zogen sich aus. Keiner der beiden sagte etwas. "Die nassen Slips auch", sagte ich als ich mit dem Tee zurück ins Zimmer kam. Die Flasche Rum gab ich ihnen und sie schenkten sich kräftig ein. Ich setzte mich auf meinen Stuhl, die beiden hockten sich auf die kleine Holzbank die an der Wand neben dem Kamin stand. "Tut uns Leid Sie so zu überfallen, aber wir wussten nicht wohin. Unser Auto steht weit entfernt und dann sahen wir das Licht. Sie haben uns das Leben gerettet!" Ein zaghaftes Grinsen.
"Passt auf. Heute Nacht können wir nichts mehr tun. Das Wetter wird sich ja sicher bis morgen früh beruhigt haben. Ihr bleibt heut Nacht hier und morgen sehen wir dann weiter." "Danke", wieder der dunkle, " haben Sie vielleicht was zum Anziehen für meinen Freund und mich?" Erst jetzt wurde mir bewusst, dass auch ich nackt vor ihnen saß. Mein Schwanz reagierte augenblicklich und ich hielt die Hände fest im Schoß damit sie es nicht sahen. Gott waren die beiden schön gewesen als sie am Strand miteinander schliefen. "Ich hab nicht richtig was dabei", sagte ich "ich hab alles schon getragen. Ich hole euch Handtücher und nachher legt ihr euch in mein Bett." Die beiden sahen sich an. "Ich werde hier auf dem Stuhl sitzen bleiben. Keine Angst" Das klang lahm, aber ich wusste nicht wie ich mich verhalten sollte, schwankte zwischen Lust und väterlicher Besorgnis.
Zuerst wollten die beiden es nicht annehmen, aber sie waren zu erschöpft um zu argumentieren und fielen dann ziemlich schnell ins Bett. Das Schlafzimmer hatte keine Tür, die hatte ich noch nie gebraucht, war ja immer alleine hier, und so konnte ich die beiden von meinem Stuhl aus sehen. Sie lagen eng aneinander gekuschelt da und flüsterten sich leise etwas zu. Dann schliefen sie wohl ein und ich in meiner unbequemen Lage musste auch eingenickt sein, denn ich schrak aus tiefstem Schlaf auf als eine heftige Böe gegen das Fenster krachte. Leise stand ich auf und näherte mich den beiden. Die Decke war weggerutscht und ich betrachtete den Körper des Blonden der den Dunklen eng umschlungen hielt. Die makellose Haut, die kräftigen Schenkel, der knackige Hintern.
Ich stand im Türrahmen und begann zu masturbieren. Nicht wie man zu einem Porno masturbiert, eher wie wenn man ein erotisches Bild betrachtet. Zart, nachdenklich und verlangend.














