Die Sonne schien noch grell vom Himmel als ich in meine Strandhütte zurückkehrte. Es war kalt geworden und ich zündete das Feuer im Kamin neu an. Die klammen Sachen zog ich aus und legte sie zum trocknen auf die Bank beim Kamin. In der Küche stand noch die Flasche Rotwein die ich gestern geöffnet hatte. Ich nahm mir ein Glas und setzte mich auf den Stuhl am Fenster.
Außer dem Prasseln des Kamins war kein Laut zu hören und ich genoss die Stille. Draußen überzogen sich die feuchten Grashalme mit Rauhreif der in der Sonne funkelte. Mein Körper sog die Hitze des Feuers auf und entspannte sich. So blieb ich eine ganze Weile sitzen, der Kopf angenehm leer. Von den Irritationen des Spaziergangs war nichts mehr zu merken. Übermorgen würde ich erholt in die Stadt zurückkehren und mich wieder dem Alltagsstress übergeben. Der Wein schmeckte gut und ich stand auf um mir noch einmal nach zu schenken. So nackt, nur mit dem Shirt an, durch die Wohnung zu laufen war angenehm. Den Holzboden an den Füßen zu spüren, die Luft am ganzen Körper. Ich bekam eine leichte Erektion, berührte mich sanft, fuhr mit den Fingern durch meine Schamhaare. Mehr nicht jetzt, lieber diese Momente noch genießen und so setzte ich mich wieder auf den Stuhl. Langsam setzte die Dämmerung ein und von Osten kamen Wolken in ziemlicher Geschwindigkeit näher. Der Wind frischte auf, die Stille war vorüber. Ich saß nur da und betrachtete das Schauspiel.

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