Es war ein grauer Tag im Januar. Ich verbrachte das Wochenende in meinem Bungalow an der Küste und genoss die Wildheit der Landschaft. Die letzten Tage waren anstrengend gewesen, angefüllt mit Konferenzen, Entscheidungen die zu treffen waren, ich musste Risiken abwägen um die Firma wieder flott zu bekommen. Aber das war gestern, jetzt sah ich der Sonne zu wie sie versuchte den grau-silbrigen Dunst zu durchbrechen und fühlte mich großartig. Ich hatte gut gefrühstückt und war dann in die kleine Sauna gegangen, die ich mir im letzten Jahr eingebaut hatte, gerade richtig für solche Wintertage. Durch das Fenster sah ich wie sich das hohe Gras im Wind bog, Vögel flatterten umher und suchten nach versteckten Körnern. Ich lehnte mich zurück, genoss die Wärme, Schweißtropfen rannen über meine Brust, liefen um den Nabel herum und verschwanden im dichten Busch meiner Scham. Mein schlaffes Glied lag halb über dem linken Oberschenkel. Sex, Geilheit? In letzter Zeit war da nichts gewesen. Abgesehen von schneller Selbstbefriedigung unter der Dusche hatte ich seit Monaten nichts mehr erlebt, ja nicht einmal ein Verlangen gespürt. Vielleicht lag es am Alter, war der Sex über 40 nicht mehr so wichtig? Aber es war wohl eher so, dass die Arbeit alles andere überlagert hatte, denn als ich jetzt so darüber nachdachte spürte ich plötzlich wieder dieses Verlangen nach einem anderen Körper, einem anderen Menschen. Mein Schwanz richtete sich auf und ich begann mich zu streicheln. Es fühlte sich gut an und als ich es in der heißen Sauna nicht mehr aushielt, ging ich nach draußen, das steil aufgerichtete Glied in der Hand. Der kühle Wind tat gut. Ich wanderte ein wenig die Düne hoch um einen Blick auf den Strand zu werfen und dabei, weithin sichtbar, weiter zu masturbieren.
Oben angekommen sah ich sie. Unübersehbar wälzten sich zwei junge Körper im Sand. Sonst war niemand zu sehen, es war einfach noch zu früh und das Wetter lud nicht gerade zu Spaziergängen ein. Was mochte die beiden hierher geführt haben? Aber dann sah ich die Neoprenanzüge und die Bretter. Es war mir ein wenig peinlich die beiden zu beobachten, aber die jungen, muskulösen Körper erregten mich und ich beobachtete sie ja auch nicht heimlich, war ja weithin sichtbar.
So etwas hatte ich in meiner Jugend nie erlebt und ich war etwas neidisch auf die beiden, die dort etwas besonderes erlebten. Ja ich fühlte mich sogar etwas ausgeschlossen. nie hätte ich es gewagt zu ihnen zu gehen. Sie hätten mich als lüsternen alten Kerl angesehen und vielleicht mitleidig gelächelt. Ich schüttelte die trüben Gedanken ab und konzentrierte mich darauf ihre Körper genauer zu betrachten. Beide gefielen mir gut. Der blonde unbehaarte hatte einen perfekten Körper und hätte auf jedes Titelcover einer Zeitschrift geschafft, der dunklere, behaarte Junge war aber raffinierter. Er strahlte puren Sex aus. Ein unersättlicher junger Mann mit einem enormen Glied. Ein Amor.
Mir kam es als die beiden Körper sich immer intensiver ineinander vergruben. Mein Sperma spritzte weit hinaus ins Gras. Ich drehte mich um und ging zurück in meinen Bungalow.

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