Freitag, Januar 11, 2019

shame

Zwei Tage nach meinem 18. Geburtstag begann es. Ich hatte mich immer etwas unwohl gefühlt wenn ich mit ihm allein war, aber auch seltsam angezogen. Seine Blicke die mich musterten, über meinen Körper wanderten. Dieser unbestimmte, lauernde Ausdruck. Herausfordernd. Schon vor Jahren hatte ich mir deshalb angewöhnt das Zimmer zu verlassen, unter irgendeinem Vorwand. Es war leichter sein spöttisches Grinsen zu ertragen als noch länger mit ihm in einem Raum zu sein.
Er konnte nicht wissen was ich mir alles vorgestellt hatte wenn ich unter der Dusche stand oder abends in meinem Bett lag. All die Zeit in der ich meinen Körper entdeckte, mich berührte, rieb und mein Stöhnen in das Kissen presste.Oder hatte er es die ganze Zeit gewusst? Hatte er, wenn er nachts bei meiner Mutter im Bett lag gespürt, dass ich mir seinen Körper vorstellte. Die langen, kräftigen, behaarten Beine, die Füße, die er im Traum auf mein Glied presste, mein steifes Glied. Die Brusthaare und die dunklen Nippel. Meine Zunge hatte sie umkreist und daran gesaugt. Ganz früher hatte ich noch geglaubt Milch daraus saugen zu können. Das reichte mir damals um zum Höhepunkt zu kommen. Sein Schwanz. So groß und mächtig. Zitternd hatte ich immer wieder herumgelungert, Momente abgepasst an denen ich sein Glied sehen konnte. Immer wieder enttäuscht wenn er sich plötzlich umwendete als wenn er gespürt hätte dass mein Blick seine Männlichkeit suchte.....
Dann war ich langsam herangewachsen und musste mich nicht mehr für meinen kleinen Jungspimmel schämen. Der Sport hatte meinen Körper gestaltet. Aber die Jungs, die Freunde und Kumpel interessierten mich nicht wirklich. Ich hatte immer nur ihn in meinen Gedanken und gleichzeitig die Angst davor mir einzugestehen dass ich meinen Stiefvater liebte.
Letzte Woche dann der große Streit. Meine Mutter die frühmorgens mit einem Koffer das Haus verließ. Keine Erklärung. Mich einfach zurücklassend. Ich hatte sie nie so wütend gesehen. Sie hatten sich angebrüllt, aber ich hatte in meinem Zimmer kein Wort verstanden. Ich war in die Schule gegangen, wie üblich. Als ich nach Hause kam, saß er auf dem Sofa. "Deine Mutter ist auf und davon." "Ihr habt euch gestritten," meine Stimme muss fürchterlich geklungen haben. "Erwachsenenstreit" - "Ich bin kein kleiner Junge mehr" - "´Das habe ich schon seit längerem bemerkt." Wieder dieser Blick, länger als sonst und ich wich ihm diesmal nicht aus. Dann das Grinsen. Seine Hand die über seinen Schritt strich, das Glas Whisky auf dem Tisch. Wie lange musste er schon dort gesessen haben. Er sah was ich sah. "Zieh dich aus!" - "Was?" - "Zieh dich aus, sofort! Denkst du ich weiß nicht wie du kleine Ratte mir nachspionierst, du geile Sau?" Ich war rot geworden, ertappt. "Was ist? Hab ich mich nicht klar genug ausgedrückt?" 
Es war so anders als ich es mir vorgestellt hatte. Zitternd, nicht Herr meiner Sinne, zog ich mir das Shirt über den Kopf, zerrte an den Schuhen, die Hose. Schließlich der Slip. Ich zitterte immer heftiger, aber gleichzeitig begann mein Schwanz zu wachsen. "Bitte...." - "Knie dich hin damit ich dich ansehen kann"
Und so knie ich also vor ihm und er sieht mich weiter an und streichelt sein Glied durch die Hose. Dann schenkt er sich von dem Whisky nach, prostet mir zu und lehnt sich entspannt zurück.


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